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Dienstag, 20. Januar 2015

Shooting: Thema Blau

Hallo ihr Lieben,

dieser Shoot war wohl sicherlich der letzte vor den Klausuren. Aus diesem Grund will ich noch einige Worte über ihn verlieren. 

Nachdem das letzte Shooting mit Julia einige gute Ergebnisse lieferte, uns aber auch zeigte wo es noch Steigerungspotential gab, entschieden wir uns vergangenes Wochenende noch einmal ein Shooting zu machen und diesmal sollte es noch eine ganze Ecke besser sein. 

Die Position der Blitze aber auch das Anweisen von Modellen ist mir wie ihr sicherlich wisst nahezu komplett neu. Daher tat ich mich schwer und hoffe, dass sich dieses Manko durch Übung und Erfahrung mindern lässt. Aber auch Julia lernt viel indem ich ihr neue Tipps gebe und sie die Bilder im Nachhinein analysiert. 

Nach den Klausuren werden ganz sicher Shootings folgen und auch das Equipment dürfte noch ein wenig anwachsen. Mein größter Wunsch ist es jedoch so gut zu werden, dass ich ohne Scheu auch andere Fragen kann, ob sie ein Shooting mit mir halten möchten. 1-2 Personen habe ich bereits im Visier doch bedarf es noch ein wenig mehr Erfahrung mit dem Blitzen bis ich mich dieser neuen Aufgabe gewachsen sehe. 

Bis dahin entlasse ich euch und gehe zurück an den Schreibtisch um die Menge an Lernstoff in meinen Kopf zu bekommen so lange noch Zeit ist, 

Grüße,

euer Ben! 


Montag, 12. Januar 2015

Blitzshooting mit Julia

Hallo ihr Lieben,
wir haben wieder neue Bilder für euch. Dieses Mal haben wir den neuen Blitz und die Softbox von Benoît auf die Probe gestellt ...im Dachgeschoss haben wir dann unser kleines "Studio" aufgebaut. Wir haben mit 2 verschiedenen Outfits geshootet, einmal in einem schwarzen Kleid was ich mir letztes Jahr in London gekauft habe und einmal in Sportsachen in meiner (für Sport) Lieblingsfarbe pink. Und das ist dabei rausgekommen: 

Einstellungen Bild 1:  ISO 100      f/4,5         1/160 Belichtungszeit
Kamera: Nikon D750, Objektiv: 50 mm f1.8 Festbrennweite von Nikon
Systemblitz: Yongnuo 560 Mark III
Bei diesem Bild liegt der Fokus auf dem Gesicht. Dort ist die Schärfe am höchsten. Die vordere Hand ist unscharf weil diese im Vordergrund ist und durch die offene Blende nur ein geringer Schärfebereich vorliegt.
Einstellungen Bild 2: ISO 100    f/4,5        1/160 Belichtungszeit
Bei diesem Bild ist dies genau umgedreht. Der Fokus und die Schärfe liegen nun auf der Hand und der Hantel, wohingegen der restliche Körper unscharf ist (leichter Bokeh-Effekt).
Einstellungen Bild 3: ISO 100   f/1,8      1/200  Belichtungszeit

Einstellungen Bild 4: ISO 100    f/1,8    1/200  Belichtungszeit
Einstellungen Bild 5: ISO 100  f/4     1/160 Belichtungszeit

Wenn ihr mehr von mir und meinen Arbeiten sehen wollt, schaut doch mal bei 500px und Flickr vorbei :) 
https://500px.com/JuliaHintzen

https://www.flickr.com/photos/129097185@N05/

Mein neues Objektiv

Hallo ihr Lieben,
heute habe ich mir in Aachen bei Audiophil in der Nähe des Templergrabens ein neues Objektiv gekauft. Schon seit längerer Zeit wünsche ich mir ein Makro Objektiv, denn es sind die kleinen Dinge die mich so faszinieren! Kleine Blüten, Tiere auf Pflanzen oder auch alltägliche Dinge ganz nah! Meine Wahl ist schließlich auf das 40 mm f 2/8 micro von Nikon gefallen, einer lichtstarken Festbrennweite mit Makrofunktion. Natürlich habe ich es zu Hause direkt ausprobiert und ein paar Testaufnahmen gemacht. Z.B. von dieser "Winkekatze" die mir Benoît aus China mitgebracht hat, oder einem Seestern von der Küste. Ich hoffe euch gefallen meine Bilder....es werden natürlich noch weitere folgen, denn das war nur ein kleiner Test. Würde mich sehr über Kommentare, Likes oder Kritik freuen. Oder habt ihr selber Erfahrung mit Makrofotographie? Dann lasst es mich wissen und teilt mir eure Erfahrungen mit :)
Bis dahin, Julia
Einstellungen: ISO 100   f/4       1/15 Belichtungszeit
 
Einstellungen: ISO 100   f/16     1 sek. Belichtungszeit
 
Einstellungen: ISO 100       f/16    1 sek. Belichtungszeit (mit Spiegelvorauslösung) 



Donnerstag, 1. Januar 2015

Neues Jahr- noch mehr Fotos!

GESTERN WAR ES SOWEIT: das Jahr 2014 neigte sich dem Ende zu. Das bevorstehende Feuerwerk hat Benoît und mich dazu inspiriert auch etwas künstlerisches mit Licht zu machen, was man im Idealfall mit der Fotographie verbinden kann. Da kam uns das "lightpainting" also das Malen oder Schreiben mit Licht in den Sinn. Schon öfters habe ich in Youtube Videos davon gehört aber noch nie habe ich mich an diese Sache heran gewagt. Zum einen fehlte mir bis vor ein paar Monaten die technische Ausrüstung (Kamera, Stativ usw.), zum anderen auch die Ideen für eine kreative Umsetzung. Kamera und Stativ habe ich mittlerweile, jetzt brauche ich nur noch ein paar Ideen was wir mit dem Licht machen...."was kann man schreiben?" "muss ich spiegelverkehrt schreiben?". Noch einmal sah ich mir verschiedene Youtube-Videos an und achtete nun ganz genau darauf, was die Fotografen mit ihren Taschenlampen und Wunderkerzen anstellten. In einem Video von Benjamin Jaworskyj, einem Fotograph aus Berlin, sah ich, dass man auch das Licht einer brennenden Wunderkerze sehr gut für diesen Effekt des lightpainting benutzen kann. In diesem Fall empfiehlt sich allerdings die Schreibschrift, wenn man ein Wort mit Licht schreiben will, da man sonst die Linie zwischen den Buschstaben sieht. Bei der Taschenlampe kann man diesen Umstand umgehen, wenn man nach jedem Buchstaben den man mit der Taschenlampe geschrieben hat, die Hand vor die Lampe hält und dann erst mit dem nächsten Buchstaben beginnt. Für unseren ersten Versuch sind wir mit unseren Ergebnissen ganz zufrieden, aber wir werden sicherlich noch öfter etwas mit Licht machen, denn ich mag diesen Effekt echt gerne. Wenn man sich intensiv damit beschäftigt kann man sicher ganz tolle und verrückte Sachen damit anstellen :)
Das ist ein Teil unserer Ausbeute:  Beide Bilder: ISO 100 und 25 sek. Belichtungszeit
In diesen 25 Sekunden hat man dann Zeit mit einer Wunderkerze oder anderen Lichtquellen eine Wort oder ein Symbol in die Luft zu schreiben/malen. Es ist doch schwieriger als es zunächst aussieht, aber wenn man einmal weiß wie es geht und worauf es ankommt ist es echt eine lustige Sache und macht wirklich Spaß ;) Wir hoffen ihr seid auch gut ins neue Jahr gekommen und hattet Spaß am Feuerwerk. Ich war zum Jahreswechsel in Eupen (Belgien) bei Benoît. Dort haben wir uns samt Equipment auf der Terrasse ausgebreitet und uns für das große Feuerwerk aufgestellt. 23:56 Uhr: Alles steht bereit, Stative stehen, Kameras haben einen vollen Akku. Julia macht die Nikon D5200 an...upps keine Speicherkarte enthalten :D die steckt wohl vom lightpainting Shooting noch im Laptop von der Übertragung. Auf die letzte Minute noch schnell die Speicherkarte eingesetzt- jetzt kann es aber endlich losgehen!!


Es muss ein lustiger Anblick gewesen sein, als wir gestern dort wie festgefroren auf der Terrasse standen und wie hypnotisiert auf die Bildschirme unserer Kameras starrten, in der Hoffnung "das EINE" Foto im Kasten zu haben. Es knallte ca. 30 Minuten- viel zu kurz fanden wir, wenn man erst einmal im flow ist :P Das hier sind ein paar unserer Feuerwerk Bilder:
Damit erst mal genug und bis zum nächsten Mal, wenn wir Bilder aus dem Hohen Venn (Belgien) hochladen...ich liebe Winterlandschaften :D
Benoît & Julia


Dienstag, 30. Dezember 2014

The beauty of winter

Der Winter hat so einiges an tollen Fotomotiven zu bieten. Vor allem wenn es geschneit hat oder sich Eis gebildet hat. Neben Landschaften und Stillleben interessiert mich vor allem die Makrofotografie, wie man unschwer erkennen kann :D Nachdem es am Wochenende geschneit hat, hab ich mich am Sonntag auf den Weg gemacht und bin zunächst einfach ziellos in Richtung Burg Müllenark gegangen, einem alten Gutshof in meinem Dorf, in dem sich heute ein Bauernhof befindet. Auf dem Weg dorthin bin ich an einer Wiese vorbei gekommen. Zunächst einmal nichts spannendes dachte ich, jedoch bei näherem Hinsehen eine wahre Schatzkammer an tollen Motiven. Von Eis bedeckte Blätter, Grashalme und Blütenblätter zogen mich magisch an. Das Ergebnis seht ihr unten ;) Auf der Wiese stand auch ein Baum bzw. Strauch, von dem ich zunächst nicht dachte, dass sich daran noch Blüten befinden. Doch bei näherem Hinsehen fand ich diese hell-rosa Blüten, von Eis bedeckt trotzten sie der Kälte und richteten ihren Blick der Sonne entgegen. Zum Glück hatte ich meine Wanderschuhe mit dicken Socken an, denn wenn man so lange im Schnee steht werden die Füße schnell zu Eisklötzen. Bevor ich festfriere und noch mehr verwirrte Blicke von vorbeihuschenden Joggern und Hundebesitzern ernte (man muss sich vorstellen da hockt jemand mit einer Kamera unter einem Strauch und fotografiert kleine Blätter) ging ich zum nächsten Blickfang, einem Hagebuttenstrauch. Die kleinen roten Früchte?! zogen mich magisch an....gleich kamen mir Ideen für ein paar schöne Makroaufnahmen....Besonders schön waren die Hagebutten an denen noch etwas Eis war...doch die Sonne war fleißig dabei dieses wunderschöne Ensemble zu zerstören. Und da Silvester vor der Tür steht, können wir euch auch schon mal verraten was euch in unserem nächsten Post erwarten wird...Wir werden mit LICHT MALEN :) Das passende Equipment dafür haben wir, auch die benötigten Hilfsmittel wie Taschenlampe und Wunderkerzen sind gekauft, es kann also los gehen! Lasst euch überraschen.
Bis dahin, wünschen Benoît und ich euch schon einmal einen guten Rutsch ins neue Jahr, lasst es krachen und bis nächstes Jahr :P
 
Meine Einstellungen für das Hagebuttenpärchen: ISO 100   (Blende) f 8           Belichtungszeit: 1/160
 
 
Einstellungen auf der Wiese: ISO 100   (Blende) f 8    Belichtungszeit 1/160

Einstellungen für die Blüten: ISO 100  (Blende) f 8  Belichtungszeit  1/250

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Eiszeitliche Stimmung im Hohen Venn

Erst letztens dachte ich mir: "Bilder von Eis und Schnee wären nochmal eine feine Sache", und schon ist es soweit, der erste Frost lässt grüßen. Das lassen wir uns natürlich nicht entgehen und wir zogen los auf der Suche nach den kleinen Dingen. Julia war mit ihrer neuen DSLR Anfangs etwas überfordert, fand sich dann jedoch recht schnell in den Einstellungen zurecht. 

Ohne tief in den Wald oder die Landschaft vorzudringen sprangen uns bereits zahlreiche Motive an und bettelten förmlich abgelichtet zu werden. Pilze, vereiste Pflanzen, Lichteinfall, trostlose vereiste Stämme und Moos. Wir haben so lange fotografiert bis uns die Hände abgefroren sind :D. Dann ging es nach Hause und bei warmen Tee haben wir die Bilder etwas nachbearbeitet. Hier folgen die Ergebnisse. Eines kann man auf jeden Fall sagen, geht raus und macht Fotos, auch wenn es kalt ist und das Wetter euch abschreckt. Die Ergebnisse werden euch dafür entschädigen :)
Euer Benoît




 
 

Donnerstag, 13. November 2014

Lichterspiele

Am Wochenende war es endlich so weit:

Düren leuchtet wieder!

Auf meinem täglichen Weg mit dem Auto nach Aachen zur Uni ist mir ein Schild in die Augen gesprungen "Düren leuchtet 2014- am 08.11.2014". Bis 24 Uhr kann man shoppen bis zum Umfallen und zudem ist die gesamte Fußgängerzone rund um Stadtcenter, Kaufhof und Papiermuseum in bunte Farben getaucht. Da stand für mich fest: Da muss ich hin! Nachdem ich auch Benoît davon überzeugen konnte gab es kein Halten mehr :D schließlich wollte ich meine neue Spiegelreflexkamera, die Nikon D5200, ausgiebig testen. Morgens hatte ich noch Samstagsdienst auf der Arbeit, also kam ich gegen 15 Uhr nach Hause. Um ca. 16 Uhr war dann auch Benoît bei mir und nach einer kurzen Stärkung ging es auch schon los. Mittlerweile war es schon dunkel draußen, als wir das Auto mit unseren Kameras, Stativen und anderen Sachen gepackt haben. Und los geht's.....
Schon als wir nach Düren reinkamen sah man.....das mit dem parken könnte ne schwierige Sache werden. Die Leute strömten wie Ameisen richtung City. Unser erster Parkversuch am Bahnhof in Düren gleich ein Volltreffer....letzte Lücke erwischt. Schwer bepackt mit Spiegelreflexkamera und Stativ stapften dann auch wir richtung City. Schon vom Parkplatz aus sah man die Lichter des Stadtcenters, die den Himmel erleuchteten. Ich konnte es kaum abwarten, meine neue Kamera zu testen. Zuerst sind wir in Richtung des Papiermuseums gegangen und haben unser Equipment ausgepackt. Premiere für mich und ein Test zugleich. Denn ich habe zuvor noch nie auf einem Stativ photographiert. Am Anfang war es echt schwierig für mich alles unter einen Hut zu bekommen. Stativ aufbauen, Kamera am Stativ befestigen und dann auch noch die richtigen Einstellungen finden....zudem war es ARSCHKALT und mir sind fast die Finger an der Kamera eingefroren :D Aber das muss man wohl in Kauf nehmen, wenn man gute Bilder haben will. Hier seht ihr eines meiner ersten Bilder mit der Nikon D5200.
Ich finde die Lichter sehen so aus, als würden sich zwei Tiere küssen, aber das ist wohl meine blühende Fantasie :D für meinen ersten Versuch finde ich es gar nicht mal so schlecht.....ich wollte eigentlich die kleine Micky Maus aus Licht die an die Wand geworfen wurde und durchs Bild lief einfangen, aber die war leider schneller als ich. Ich kam mir schon etwas komisch vor, denn die vorbeigehenden Leute guckten etwas irritiert, als sie uns zwei an der Kreuzung sahen. Viele waren sicherlich hauptsächlich in der Stadt weil die Geschäfte bis 24 Uhr auf hatten. Das war bei uns eher Nebensache! Unsere nächste Station war die Sparkasse Düren, die von roten Leuchtern angestrahlt wurde. Sofort kam mir die Idee einer Langzeitaufnahme von der Straße und der Sparkasse im Hintergrund. Gesagt-getan! Klick-klick-zipp und schon standen die Stative. Wir postierten uns am Straßenrand und los ging's. Schnell waren die ersten Bilder im Kasten. Das ist dabei rausgekommen:

Einstellungen: f/20  10sek   ISO100









Hier noch einige weitere Impressionen des Abends:

 

Das Stadtcenter in Düren...eines meiner Lieblingsmotive des Abends. Und mit meiner neuen Kamera macht es auch richtig Spaß zu photographieren, denn sie lässt sich leicht bedienen und liefert scharfe Bilder. So haben wir alle paar Meter angehalten um Fotos zu machen, denn an fast jeder Ecke gab es etwas spannendes zu sehen.
Eines meiner Lieblingsbilder ist diese Aufnahme von Lichterkegeln vor dem C&A bzw. P&C. Ich mag die Farben und dass das Licht auf dem Boden fortgeführt wird.

Einstellungen: f/20    2sek und ISO 100
Mit der Zeit fühlte ich mich immer wohler mit der Kamera. Die passenden Einstellungen waren relativ schnell gefunden und die Ergebnisse waren vielversprechend. Ich fühlte mich wie im Rausch, ich konnte gar nicht mehr aufhören Bilder zu machen. Die Zeit raste nur so und bei einem Blick auf die Uhr wurde mir bewusst, dass wir schon mehr als 2 Stunden fotographierten :D Das Stadtcenter war unsere letzte Station, wo wir noch einmal unser gesamtes Equipment aufbauten. Ich muss sagen...viele Menschen sind echt nett und nehmen Rücksicht wenn man Bilder machen will und rennen einem nicht vors Bild, sondern gehen an der Seite vorbei oder warten bis man fertig ist. Es gibt aber auch solche die springen einem mit voller Absicht ins Bild oder bleiben sogar vor der Kamera stehen :D Nichts desto trotz war es ein gelungener Abend. Das Fotografen-Fieber hat mich/uns gepackt und ich kann jetzt schon mal verraten, dass noch einige tolle Bilder folgen werden.

Bis dahin,

Julia