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Donnerstag, 26. Februar 2015

Cornwall Tag 3

¨Heute war der 3. Tag in Cornwall, in unserer Unterkunft in St. Austell. Als wir heute morgen aus dem Fenster schauten sah es gar nicht gut aus mit dem Wetter, es regnete schon die ganze Nacht und kalt war es auch. Ein Blick in die Wetter App verriet uns aber, dass es mittags und abends schön werden soll. Also machten wir uns auf den Weg zur bus station, die nur 200 m von unserem B&B entfernt liegt. Wir haben uns für Fowey entschieden, das liegt rund 8km östlich von St.Austell. Der Bus Nr. 524 brachte uns innerhalb von 30 min. dorthin. Als wir ankamen fing es wieder leicht an zu regnen, doch so schnell wie der Regen kam, so schnell ging er auch wieder! Vom Hafen in Fowey ging es dann wieder auf den southwest coast path. Das besondere an Fowey ist der gleichnamige Fluss, der an dieser Stelle ins Meer mündet, auch Ästuar genannt, einer der Flut ausgesetzten Flussmündung.

Entlang des Pfades gingen wir nun in Richtung Leuchtturm, der klein am Horizont zu sehen war. Obwohl dieser Küstenabschnitt nur wenige Kilometer von dem Abschnitt entfernt liegt, an dem wir gestern gewandert sind, ist die Natur hier ein bisschen anders. Es gab keine Sandbuchten, eher schroffe Kiesbuchten und Felsen an denen sich die Wellen brachen - Küstenerosion, genau das richtige für Geographen :D Unser Weg führte uns vorbei an malerischen Buchten und auf halber Strecke über eine Kuhwiese, was mir zunächst nicht so behagte, aber die Kühe waren alle zu sehr mit fressen beschäftigt, als das sie großartig Notiz von uns genommen haben.  Gut für uns, denn so konnten wir die Kühe ohne Gefahr ablichten.


Apropos fotografieren......auf halber Strecke haben wir an meine Nikon D5200 Benoîts Fisheye Objektiv geschraubt. Mit diesem Ultraweitwinkel Objektiv bekommt man besonders viel aufs Bild. 


Unser Ziel war der rot/weisse Leuchtturm auf einem Hügel. Völlig kaputt aber glücklich erreichten wir endlich gegen 15 Uhr den Leuchtturm. 


Das Wetter war inzwischen in Bestform und die Sonne wärmte unsere vom Wind kalten Gesichter. Hier oben zog es wie Hechtsuppe aber der Ausblick war dafür genial. Man konnte sogar bis nach St.Austell gucken, wo wir gestern wandern waren. Nach einem kleinen Mittagspäuschen mit Crossaints, Powerriegel und Wasser ging es den gleichen Weg wieder zurück. In Fowey nahmen wir dann wieder den Bus 524 zurück nach Hause. An den Linksverkehr werden wir uns wohl nie gewöhnen ;D  
Morgen haben wir vor an die Nordküste zu fahren, in den Ort Newquay. Dort befindet sich eine tolle Bucht mit Sand, an der man bestimmt tolle Fotos machen kann. Alles rund um unseren 4. Tag in Cornwall morgen, erfahrt ihr dann wie immer abends :)
Wir können auf jeden Fall jetzt schon sagen, dass Cornwall eine Reise wert ist. Wer gerne draußen an der frischen Luft ist, gerne wandert oder fotografiert und sich für die Landschaft mit den rauen Klippen und Kiesbuchten interessiert, ist hier genau richtig!


Wir hoffen wir konnten euch einen Eindruck in die unglaublich schöne Landschaft geben und hoffen, dass ihr auch weiterhin dabei bleibt. 

Bis morgen euer Ben & eure Julia 

Donnerstag, 1. Januar 2015

Neues Jahr- noch mehr Fotos!

GESTERN WAR ES SOWEIT: das Jahr 2014 neigte sich dem Ende zu. Das bevorstehende Feuerwerk hat Benoît und mich dazu inspiriert auch etwas künstlerisches mit Licht zu machen, was man im Idealfall mit der Fotographie verbinden kann. Da kam uns das "lightpainting" also das Malen oder Schreiben mit Licht in den Sinn. Schon öfters habe ich in Youtube Videos davon gehört aber noch nie habe ich mich an diese Sache heran gewagt. Zum einen fehlte mir bis vor ein paar Monaten die technische Ausrüstung (Kamera, Stativ usw.), zum anderen auch die Ideen für eine kreative Umsetzung. Kamera und Stativ habe ich mittlerweile, jetzt brauche ich nur noch ein paar Ideen was wir mit dem Licht machen...."was kann man schreiben?" "muss ich spiegelverkehrt schreiben?". Noch einmal sah ich mir verschiedene Youtube-Videos an und achtete nun ganz genau darauf, was die Fotografen mit ihren Taschenlampen und Wunderkerzen anstellten. In einem Video von Benjamin Jaworskyj, einem Fotograph aus Berlin, sah ich, dass man auch das Licht einer brennenden Wunderkerze sehr gut für diesen Effekt des lightpainting benutzen kann. In diesem Fall empfiehlt sich allerdings die Schreibschrift, wenn man ein Wort mit Licht schreiben will, da man sonst die Linie zwischen den Buschstaben sieht. Bei der Taschenlampe kann man diesen Umstand umgehen, wenn man nach jedem Buchstaben den man mit der Taschenlampe geschrieben hat, die Hand vor die Lampe hält und dann erst mit dem nächsten Buchstaben beginnt. Für unseren ersten Versuch sind wir mit unseren Ergebnissen ganz zufrieden, aber wir werden sicherlich noch öfter etwas mit Licht machen, denn ich mag diesen Effekt echt gerne. Wenn man sich intensiv damit beschäftigt kann man sicher ganz tolle und verrückte Sachen damit anstellen :)
Das ist ein Teil unserer Ausbeute:  Beide Bilder: ISO 100 und 25 sek. Belichtungszeit
In diesen 25 Sekunden hat man dann Zeit mit einer Wunderkerze oder anderen Lichtquellen eine Wort oder ein Symbol in die Luft zu schreiben/malen. Es ist doch schwieriger als es zunächst aussieht, aber wenn man einmal weiß wie es geht und worauf es ankommt ist es echt eine lustige Sache und macht wirklich Spaß ;) Wir hoffen ihr seid auch gut ins neue Jahr gekommen und hattet Spaß am Feuerwerk. Ich war zum Jahreswechsel in Eupen (Belgien) bei Benoît. Dort haben wir uns samt Equipment auf der Terrasse ausgebreitet und uns für das große Feuerwerk aufgestellt. 23:56 Uhr: Alles steht bereit, Stative stehen, Kameras haben einen vollen Akku. Julia macht die Nikon D5200 an...upps keine Speicherkarte enthalten :D die steckt wohl vom lightpainting Shooting noch im Laptop von der Übertragung. Auf die letzte Minute noch schnell die Speicherkarte eingesetzt- jetzt kann es aber endlich losgehen!!


Es muss ein lustiger Anblick gewesen sein, als wir gestern dort wie festgefroren auf der Terrasse standen und wie hypnotisiert auf die Bildschirme unserer Kameras starrten, in der Hoffnung "das EINE" Foto im Kasten zu haben. Es knallte ca. 30 Minuten- viel zu kurz fanden wir, wenn man erst einmal im flow ist :P Das hier sind ein paar unserer Feuerwerk Bilder:
Damit erst mal genug und bis zum nächsten Mal, wenn wir Bilder aus dem Hohen Venn (Belgien) hochladen...ich liebe Winterlandschaften :D
Benoît & Julia