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Sonntag, 15. November 2015

Herbstliches Shooting im Brackvenn


Hallo,

nach den Wanderreisen ins Sauerland hatten wir beide noch einmal Lust auf ein Shooting. Aus diesem Grunde haben wir uns zu Beginn des Herbstes auf den Weg ins hohe Venn gemacht. Um die morgendliche Stimmung aufzunehmen mussten wir bereits um  6 Uhr das Haus verlassen. Einmal angekommen sorgte Nebel für eine mystische Atmosphäre. Wir begannen also uns ein wenig warm zu knipsen. Als die Sonne dann gegen kurz nach 7 auftauchte, änderte sich die Stimmung der Bilder schlagartig und sorgte für einen goldenen Touch. Insgesamt hat sich das frühe Aufstehen mehr als gelohnt.

Hier ein paar Ergebnisse des Shootings:





Samstag, 11. April 2015

Outdoor-Shooting

Hallo ihr Lieben,

die ersten sommerlichen Temperaturen und der tolle Sonnenschein wurden selbstverständlich ausgiebig genutzt. Eines war mir sofort klar: Es muss mal wieder ein Shooting her!
Gütigerweise hat sich meine kleine Schwester zur Verfügung gestellt, um einige Bilder zu machen. Ihre beste Freundin hat als Visagistin gedient und ein tolles dezentes Make-Up gezaubert. Kombiniert mit einem lässigen Outfit konnte der Shoot beginnen.

Location war eine alte Mauer, ein Garagentor und eine Grünfläche welche alle unweit von unserem Zuhause zu erreichen waren. Mit Blitz, Schirm und Stativ gewappnet ging es los. Die starke Mittagssonne musste mit ausreichend Blitzpower in Schach gehalten werden. Dazu diente mir der Yongnuo Mark III mit Schirm ;)

1. Garagentor

Das Garagentor bietet mit einer einheitlichen und minimalistischen Struktur genau den richtigen Hintergrund um ein interessantes Bild entstehen zu lassen. Ohne vom Model abzulenken wirkt das Bild dadurch trotzdem interessanter und tiefgründiger. Der Blitz wurde bei diesem Setup von schräg Oben durch einen Durchlichtschirm abgefeuert. Einige Posen ausbrobiert und die Ergebnisse können sich denke ich sehen lassen. 




2. Mauer

Neben dem Garagentor entstanden auch interessante Bilder an einer blättrigen Hauswand. Wie üblig kam mein kleines 50 mm 1.8 Objektiv zum Einsatz und meine Nikon D750. Durch die Menge an Licht musst die Blende für dieses Shooting aber mindestens auf 4 - 5.6 geschossen werden. Der Blitz feuerte meist mit 1/16 seiner Leistung ab und diente der Aufhellung und Akzentsetzung.
Das Shooting machte eine Menge Spaß und mir wurde klar, dass es für ein tolles Bild nicht immer eine Menge Ausrüstung und Outfits geben muss, sondern manchmal auch nur Kleinigkeiten genügen um tolle Ergebnisse abzuliefern.




Bearbeitet wurden die Bilder dieses Shoots übrigens, wie einige bereits auf FB gelesen haben, mit einer Testversion von Lightroom 5. Meine Möglichkeiten im Vergleich zu Aperture sind dadurch deutlich zahlreicher. Ich bin sehr begeistert, bis auf die langen Ladezeiten und das teilweise etwas ruckelige Heranzoomen etc. Vielleicht werden noch ausgewählte Bilder mit Photoshop noch ein wenig aufgearbeitet :) 

Vielen lieben Dank für das Lesen meines kleinen Artikels, 

Bis zum nächsten Shoot! 

Euer Benoît

Dienstag, 20. Januar 2015

Shooting: Thema Blau

Hallo ihr Lieben,

dieser Shoot war wohl sicherlich der letzte vor den Klausuren. Aus diesem Grund will ich noch einige Worte über ihn verlieren. 

Nachdem das letzte Shooting mit Julia einige gute Ergebnisse lieferte, uns aber auch zeigte wo es noch Steigerungspotential gab, entschieden wir uns vergangenes Wochenende noch einmal ein Shooting zu machen und diesmal sollte es noch eine ganze Ecke besser sein. 

Die Position der Blitze aber auch das Anweisen von Modellen ist mir wie ihr sicherlich wisst nahezu komplett neu. Daher tat ich mich schwer und hoffe, dass sich dieses Manko durch Übung und Erfahrung mindern lässt. Aber auch Julia lernt viel indem ich ihr neue Tipps gebe und sie die Bilder im Nachhinein analysiert. 

Nach den Klausuren werden ganz sicher Shootings folgen und auch das Equipment dürfte noch ein wenig anwachsen. Mein größter Wunsch ist es jedoch so gut zu werden, dass ich ohne Scheu auch andere Fragen kann, ob sie ein Shooting mit mir halten möchten. 1-2 Personen habe ich bereits im Visier doch bedarf es noch ein wenig mehr Erfahrung mit dem Blitzen bis ich mich dieser neuen Aufgabe gewachsen sehe. 

Bis dahin entlasse ich euch und gehe zurück an den Schreibtisch um die Menge an Lernstoff in meinen Kopf zu bekommen so lange noch Zeit ist, 

Grüße,

euer Ben! 


Freitag, 16. Januar 2015

Wien Teil 3

Hundertwasserhaus und Weihnachtsmarkt am Spittelberg 

Was ich unbedingt in Wien sehen (und vor allem fotografieren) wollte war das Hundertwasserhaus. Mit seinen bunten Fassaden und seiner Begrünung fällt es einem in der sonst eher grauen Umgebung der dichten Bebauung direkt ins Auge. Das Haus wurde von 1983-1985 erbaut und befindet sich im 3. Bezirk Landstraße. Mit der U-Bahn und Straßenbahn sind wir dann bis Landstraße Wien Mitte gefahren. Das letzte Stück bis zur Ecke Kegelgasse/Löwengasse kann man in 10 Minuten Fußmarsch erreichen. Wir folgten einfach dem Menschenstrom :D denn das Hundertwasserhaus zählt zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Wien. Dass es das Hundertwasserhaus gibt ist mir einige Wochen vor der Reise eingefallen, als ich mich an die Abifahrt erinnert habe. Ich bin damals an die Spanische Küste und Barcelona gefahren, eine andere Gruppe nach Italien und die dritte Gruppe nach Wien, wo mir ein Bild von meinen Mitschülerinnen vor dem Hundertwasserhaus im Kopf geblieben ist. Als wir dann endlich da waren wollte ich natürlich auch direkt Bilder schießen, aber das erwies sich als eine schwierige Angelegenheit. Das Haus liegt an einer recht viel befahrenen Straße und einer Kreuzung. Die Straßenbahn hat ganz in der Nähe ihre Haltestelle. Vor dem Haus war deswegen für Touristen nicht viel Platz. Das Fotografieren war deshalb nicht so leicht, denn Aufnahmen aus weiterer Distanz waren hier nicht möglich. Trotzdem habe ich natürlich meine Bilder gemacht und auch ein paar tolle Impressionen eingefangen. Schade war nur, dass die Fassadenfarben schon etwas verblasst waren, aber nach etwa 30 Jahren ist das wohl auch normal.
 


 

 
Der Weihnachtsmarkt am Spittelberg war dann das Ziel für den Abend. Schon von Arbeitskollegen und Bekannten haben wir denn Tipp bekommen, dort einmal hinzugehen. Dieser Weihnachtsmarkt überzeugt vor allem durch seine Gemütlichkeit. Er erstreckt sich über 3 Gassen mit viel Flair und stimmungsvoller Atmosphäre. Über 100 Aussteller verkauften dort ihre Leckereien (Waffeln, Maronen, Lángos, Glühwein usw.) oder ihre handwerklichen Stücke, von Kerzen bis Kleidung, Weihnachtskugeln oder Papiersterne. Leider habe ich von dem Weihnachtsmarkt keine Bilder, es wäre viel zu riskant gewesen bei so einem Gewusel die Kamera mitzunehmen; zudem hat man auch keine Ruhe ein Bild zu machen wenn so viele Menschen dort sind. So schön wie der Weihnachtsmarkt war, so voll war er auch. Teilweise, vor allem vor Glühweinständen, musste man sich regelrecht durchquetschen wenn man weiter kommen wollte, denn die engen Gassen lassen keinen Umweg zu. Da ich Maronen nicht mag und mir auch die Lángos, eine ungarische Brotspezialität nicht geheuer war, hielten wir am einzigen Waffelstand des Weihnachtsmarktes an und gönnten uns eine kleine Nascherei. Schnell hatten wir uns für eine Waffelkombination mit Kirschen und Sahne entschieden, als plötzlich der Mann der die Bestellung aufnahm sagte, dass wir die Waffeln nicht bezahlen müssen. Bei den Preisen von 4-7 € pro Waffel war das schon eine Ersparnis :D Die anderen Verkäuferinnen an dem Stand guckten etwas überrascht, und fragten ob wir ihn kennen würden. Wir kannten ihn natürlich nicht, aber aus irgendeinem Grund gab er uns die Waffeln umsonst. Nett die Österreicher :D. Die Waffeln war dann doppelt so lecker :P. Alles in allem war es einer der schönsten Weihnachtsmärkte auf dem ich je war. Immer wieder gerne!
Das war es mit Wien Teil 3, in meinem letzten Teil werde ich euch erzählen, was ich auf meiner Kutschrundfahrt erlebt habe und was es auf Schloss Schönbrunn zu sehen gab.
Bis dahin,
eure Julia