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Mittwoch, 29. April 2015

Fotowalk durch Aachen

Liebe Leser,

wie bereits auf Facebook angekündigt, findet Ihr hier die "Ausbeute" des Fotowalks von letzte Woche Mittwoch ;)
Wir sind mit dem Ziel losgezogen, ein paar für Aachen typische Motive und Plätze zu fotografieren.
Da gibt es natürlich unendliche viele Möglichkeiten und wir haben auch ziemlich viele Bilder geschossen....aber im Folgenden seht Ihr eine Auswahl aus den Bildern, die wir am besten fanden.
Alle Fotos habe ich mit einer Testversion von Lightroom 6 bearbeitet, da dieses Programm vor Kurzem rausgekommen ist, und im Vergleich zu Lightroom 4, was ich momentan habe, viele neue und  nützliche Funktionen hat.
Das erste Bild habe ich aufgrund der blauen Blütenfarbe eher kühl gestaltet, und die Blautöne verstärkt. Das Bild darunter mit dem Marienkäfer aus Printenteig hingegen, habe ich aufgrund der schon vorhandenen wärmeren Töne nicht kühler gestaltet, da dies nicht zum Bild gepasst hätte.
Wie immer bin ich für Kritik und Anmerkungen jeglicher Art offen :)
Ich hoffe sie gefallen euch. 

Einstellungen ISO 125   f/7,1    1/125

Marienkäfer aus Printenteig Eistellungen: ISO 160 f/ 3,5    1/125
Diese Aufnahme ist von der Mayerschen Buchhandlung aus aufgenommen. Bei diesem Bild habe ich mir den "Miniatureffekt" zu nutze gemacht. Diesen kann man an der Kamera einstellen.

"Miniatureffekt" - von der Mayerschen Buchhandlung aus Einstellungen: ISO 140  f/11  1/125

Benoît in Aktion ;)

Makroaufnahme einer Topfpflanze auf dem Marktplatz      Einstellungen: ISO 320   f/14  1/125
Ich wünsche euch noch einen schönen Abend und bis zum nächsten Post!
Julia 

Samstag, 11. April 2015

Outdoor-Shooting

Hallo ihr Lieben,

die ersten sommerlichen Temperaturen und der tolle Sonnenschein wurden selbstverständlich ausgiebig genutzt. Eines war mir sofort klar: Es muss mal wieder ein Shooting her!
Gütigerweise hat sich meine kleine Schwester zur Verfügung gestellt, um einige Bilder zu machen. Ihre beste Freundin hat als Visagistin gedient und ein tolles dezentes Make-Up gezaubert. Kombiniert mit einem lässigen Outfit konnte der Shoot beginnen.

Location war eine alte Mauer, ein Garagentor und eine Grünfläche welche alle unweit von unserem Zuhause zu erreichen waren. Mit Blitz, Schirm und Stativ gewappnet ging es los. Die starke Mittagssonne musste mit ausreichend Blitzpower in Schach gehalten werden. Dazu diente mir der Yongnuo Mark III mit Schirm ;)

1. Garagentor

Das Garagentor bietet mit einer einheitlichen und minimalistischen Struktur genau den richtigen Hintergrund um ein interessantes Bild entstehen zu lassen. Ohne vom Model abzulenken wirkt das Bild dadurch trotzdem interessanter und tiefgründiger. Der Blitz wurde bei diesem Setup von schräg Oben durch einen Durchlichtschirm abgefeuert. Einige Posen ausbrobiert und die Ergebnisse können sich denke ich sehen lassen. 




2. Mauer

Neben dem Garagentor entstanden auch interessante Bilder an einer blättrigen Hauswand. Wie üblig kam mein kleines 50 mm 1.8 Objektiv zum Einsatz und meine Nikon D750. Durch die Menge an Licht musst die Blende für dieses Shooting aber mindestens auf 4 - 5.6 geschossen werden. Der Blitz feuerte meist mit 1/16 seiner Leistung ab und diente der Aufhellung und Akzentsetzung.
Das Shooting machte eine Menge Spaß und mir wurde klar, dass es für ein tolles Bild nicht immer eine Menge Ausrüstung und Outfits geben muss, sondern manchmal auch nur Kleinigkeiten genügen um tolle Ergebnisse abzuliefern.




Bearbeitet wurden die Bilder dieses Shoots übrigens, wie einige bereits auf FB gelesen haben, mit einer Testversion von Lightroom 5. Meine Möglichkeiten im Vergleich zu Aperture sind dadurch deutlich zahlreicher. Ich bin sehr begeistert, bis auf die langen Ladezeiten und das teilweise etwas ruckelige Heranzoomen etc. Vielleicht werden noch ausgewählte Bilder mit Photoshop noch ein wenig aufgearbeitet :) 

Vielen lieben Dank für das Lesen meines kleinen Artikels, 

Bis zum nächsten Shoot! 

Euer Benoît

Dienstag, 7. April 2015

Spring is coming..(available light shooting)



Hey Leute, 

Die ersten sonnigen und frühlingshaften Tage des Jahres haben wir ausgenutzt. Julia wollte mal die Plätze wechseln und hinter die Kamera treten. Ich musste folglich vor die Kamera und meine Sicherheit hinter der Kamera aufgeben. Mit der Nikon D5200 und einer 40 mm Festbrennweite (auch von Nikon) ausgestattet macht sich Julia ans Werk. Diese Festbrennweite ist sehr lichtstark und scharf.  Außerdem ist sie perfekt für Porträtaufnahmen, wie wir sie gemacht haben. 
Julia und ich arbeiten sehr gerne mit diesem Objektiv und würden es in jedem Fall weiterempfehlen. 
                                                                           (Benoît)
Einstellungen: ISO 100  f/4   1/160 sek.  (zum Vergrößern anklicken)
Das Shooting war eine recht spontane Sache, als nachmittags plötzlich die Sonne raus kam. Man muss eben auch flexibel sein und das schöne Licht ausnutzen, wenn es vorhanden ist.
Ich finde Benoît hat sich echt gut geschlagen ;) Nicht nur hinter der Kamera macht er eine gute Figur!
Mir gefallen die Bilder, was sagt Ihr dazu?
Wir haben bei den Aufnahmen nur das vorhandene Sonnenlicht genutzt, und sonst keine externe Lichtquelle oder Hilfsmittel, wie eine Softbox oder Reflektor benutzt. 
Anschließend habe ich die Bilder mit Lightroom etwas bearbeitet, denn ich habe im Format RAW geschossen, die Bilder kommen also "roh", völlig unbearbeitet aus der Kamera.
Mit einem Bearbeitungsprogramm wie Photoshop, Lightroom oder Adobe Bridge kann man dann nach dem eigenen Geschmack seine Bilder verändern. Man kann es heller oder dunkler machen, die Farben verstärken, nachschärfen, es beschneiden, oder den Weissabgleich ändern usw. Ich persönlich bevorzuge es die Bilder mit der Kamera etwas zu dunkel zu schießen, also etwas unterbelichtet. Dann helle ich in Lightroom die Bilder je nach Geschmack etwas auf. So bleiben mehr Bildinformationen erhalten und ich verhindere, dass das Bild 'rauscht', wenn ich die ISO zu hoch einstellen muss. 
Ich hoffe auf noch viele weitere Shootings mit Benoît und hoffe euch gefällt meine Arbeit. 
 (Julia) :) 

Einstellungen: ISO 100  f/ 4   1/160 sek.  (zum Vergrößern anklicken)


Sonntag, 8. März 2015

Magic London

Es hat etwas länger gedauert, da wir als wir wieder zuhause waren doch recht viel Stress hatten, aber hier ist der letzte Tag unserer Reise:

London 01.03.2015

Da wir ein Hotel ohne Frühstück gebucht hatten, konnten wir uns bereits früh auf den Weg machen. Um 8 Uhr hatten wir das Hotel verlassen und unser Gepäck im luggage-room gelassen. Zuerst ging es zu einem Prêt à Manger. Dort frühstückten wir erst mal eine Kleinigkeit. Für Julia gab es einen Schmoothie aus roten Früchten (seeehr lecker und gesund), ein Croissant und ein Brot belegt mit Ei und Kresse. Benoît mag's lieber süß zum Frühstück und bestellte sich einen Cappuccino mit viel Zucker, eine Mousse au chocolat im Becher und auch ein Croissant. Der Tag wird lange und so hauten wir beim Frühstück ordentlich rein.
Anschließend begann der stressigste Tag der Reise. Julia hatte einen eng geschnürten Plan auf die Beine gestellt an den wir uns zu halten hatten! ;) Zuerst ging es in die Einkaufsstraße und den Picadilly Circus. Dort war so früh am Sonntagmorgen recht wenig los und wir hatten tatsächlich fast das Gefühl gar nicht in London zu sein. Anschließend ging es schnell weiter, da die Geschäfte größtenteils so früh noch gar nicht geöffnet hatten. Zweiter Halt: Monument. Bei unserer letzten London Reise hatten wir es nicht geschafft auf das Monument zu kommen. Doch dieses Mal war nicht der Hauch einer Schlange erkennbar und auch als wir die unzähligen Stufen erklommen hatten und London überblicken konnten, kamen uns nur wenige Touristen in die Quere. Leider wurde die gesamte Plattform von einem engmaschigen Netz umspannt, sodass es schwer war Bilder ohne Netz davor zu schießen. Julia hatte jedoch den Dreh schnell raus. Nachdem wir in alle Himmelsrichtungen geknipst hatten ließen wir uns noch einige Augenblicke der Entspannung und des Genießens bevor es schon wieder an den schwierigen Abstieg ging. Die nächste Station konnten wir vom Monument zu Fuß aus erreichen. The Tower of London und Tower Bridge erwarteten uns keine 10 Minuten von dort aus. Obwohl uns der Hunger langsam plagte, ließen wir uns nicht ablenken und knipsten wie die Wilden. Auf der Tower Bridge zu stehen ist immer wieder ein tolles Gefühl und der Himmel war strahlend Blau! Mit dem Wetter hatten wir ja ohnehin sehr viel Glück gehabt, aber in London ausgerechnet strahlender Sonnenschein, das war das Beste! Von dort aus ging es in die nächste U-Bahn und wieder zurück zum Picadilly Circus, denn Benoît wollte unbedingt noch in den Apple - Store :) Männer halt :D Am Morgen hatte ja noch alles zu (woran wir nicht gedacht hatten), deshalb sind wir dann mittags noch einmal dorthin gefahren. Der Apple- Store war natürlich rappel voll, aber das hat uns nichts ausgemacht....nach einigen Tagen in Cornwall fast ohne andere Menschen tat es gut sich mal wieder ins Getümmel zu stürzen. Nach dem Apple - Store fuhren wir wieder in die Stadt, denn Julia wollte noch unbedingt Fotos vom Big Ben bei Tag machen. Verständlich, bei so einem strahlend blauen Himmel..... letztes Jahr sind wir Ende Juli nach London gefahren, aber leider war es trotzdem bewölkt. Einen Teil unserer besten Schüsse seht Ihr unten ;) Unser Lieblingsmotiv war die Tower Bridge, die vor allem wegen ihrer Architektur und ihren blauen Trägern unsere Fotographen - Herzen höher schlagen ließ.
Wir hoffen euch gefallen die Bilder, und wir konnten euch die Stadt ein bisschen näher bringen!

Euer Ben & eure Julia ;)

Die Tower Bridge mal aus einem anderen Blickwinkel:
Tower Bridge 

The Shard 

Tower Bridge (von Monument aus) 

Picadilly Circus (noch menschenleer am Sonntagmorgen) 

Montag, 2. März 2015

Goodbye Cornwall and welcome to London !

Es ist soweit - der letzte Tag in Cornwall hat begonnen!
Bis zur Abfahrt des Zuges um 14:59 Uhr haben wir den Vormittag genutzt und sind mit einem Bus nach Charlestown gefahren, wo ein kleiner Hafen ist. Dort hatten wir bereits am ersten "ganzen" Tag unsere Wanderung in Richtung Mevagissey begonnen und die Robbe im Hafenbecken gesichtet. Doch heute ließen wir es ruhig angehen und genossen die frische Seeluft, die warmen Sonnenstrahlen und das Rauschen der Wellen. Natürlich machten wir auch Bilder, denn man sieht immer noch etwas neues :D Nach einer Stunde entschlossen wir uns doch noch etwas zu wandern, nichts großes, nur ein bisschen auf dem coast path in Richtung des Leuchtturmes von Tag 3....aber eben aus der anderen Richtung. Die Besitzerin des B&B empfahl uns zudem einen Ausflug zum "Eden project" für das uns aber leider die Zeit fehlte. Das "Eden project" besteht aus zwei riesigen Gewächshäusern die verschiedene Vegetationszonen simulieren. Im größeren Gewächshaus wird ein tropisch-feuchtes Klima simuliert, im anderen ein subtropisch- mediterranes Klima. Ziel des Projektes ist die Darstellung und Nachzucht vom Aussterben bedrohter, seltener und alter Sorten, um die Arten- und somit genetische Vielfalt von Nutzpflanzen zu erhalten. Das Projekt existiert seit 2001 und ist die Idee des englischen Archäologen und Gartenliebhabers Tim Smit. Es sind die derzeit größten Gewächshäuser der Welt. 
Eden Projekt in der Nähe von St.Austell (Wikipedia)


Um 13 Uhr machten wir uns auf den Rückweg mit dem Bus und schlenderten noch etwas durch St.Austell. Plötzlich entdeckten wir eine Traube von Menschen, die sich um etwas scharrte; doch erst als wir näher kamen sahen wir was der Grund dafür war. Eulen - unter einem Regenschutz saßen 6 Eulen von klein und süß bis ganz groß und struppig auf Holzstangen und warteten darauf von ihren Pflegern auf die Arme der neugierigen Passanten gesetzt zu werden. 1 Pfund kostete der Spaß, aber warum nicht mal ausprobieren :D Meine Eule gehörte wohl zu den Entdeckern, denn nur kurze Zeit nachdem sie auf meinem Arm war, kletterte sie meine Schultern hoch und guckte was so um sie herum passiert. Benoît hält alles mit seiner Kamera fest. Nach einigen Minuten erlöste mich die Frau wieder von dem kleinen Kletterer und wir gingen zurück zum B&B wo wir unsere Rucksäcke abholten. 

Die Vorfreude auf London steigt! Wir waren zwar schon mal in London letztes Jahr, aber es ist immer wieder schön dort zu sein :) Um 14:59 Uhr hieß es  dann..."goodbye Cornwall"....der Zug der "First Great Western"  brachte uns in 4 1/2 Stunden von St. Austell entlang der Südküste Cornwalls nach London Paddington. Vorbei an kleinen Örtchen, Hügeln, Feldern und Schafwiesen fuhren wir durch den nebeligen Nachmittag. Was hatten wir nur für ein Glück .....während unseres Aufenthaltes in Cornwall schien immer die Sonne, und nur auf der Rückfahrt gab es Regen und Nebel :D Die 4 1/2 Stunden zogen sich wie Kaugummi, weil der Zug in jedem kleinen Ort hielt. Um 19:30 Uhr erreichten wir müde und platt den Bahnhof Paddington. Schwer bepackt stapften wir mit unseren Rucksäcken zu unserer Unterkunft für die Nacht in London, die in nur 5 Gehminuten vom Bahnhof aus zu erreichen war. Das haben wir extra so ausgewählt, denn nach so einer langen Fahrt will man nicht noch durch die halbe Stadt fahren. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es weiter im Programm - Nachtfotographie! Wir nahmen die U-Bahn der "Bakerloo line" bis "Embankment" und von dort aus gingen wir über die Themse am London Eye vorbei bis zum Big Ben. Der Abend war kalt, regnerisch und windig....eigentlich nicht die besten Bedingungen für Nachtbilder, aber wir haben vorgesorgt und uns dick eingepackt. Die Kameras haben wir mit einem Regenschirm gegen die Tropfen geschützt, doch zum Glück hörte der Regen nach einiger Zeit auf. Es war gar nicht so einfach wie gedacht gute Bilder zu bekommen, denn der Wind machte der Stativ-Kamera Konstruktion ganz schön zu schaffen, aber letztendlich hatten wir einige gute Bilder im Kasten :) Um 23:30 Uhr ging es dann auf den Heimweg.....good night London


Big Ben: f/25,  ISO 100, Belichtungszeit 8 sek. 

Big Ben: f/25, ISO 100, Belichtungszeit 10 sek. 
Was wir am Sonntag (unserem letzten Tag) gemacht haben seht ihr morgen! :) 
Bis dahin, 

Julia & Benoît